Der Bayerische Umweltminister Glauber blickt beim Umweltpionier Wiegel hinter die Kulissen

Donnerstag 23. Januar 2020

Nürnberg / Feuchtwangen - Umweltminister Thorsten Glauber besuchte die größte Feuerverzinkungsanlage des Umweltpioniers Wiegel. Bei seinem Besuch informierte er sich über die Firmengeschichte und Umweltschutz-, Ressourcen- und Energieeffizienzmaßnahmen der Firma Wiegel.

Wiegel hat schon über 30 Jahre lang Umweltherausforderungen immer als Chance begriffen, Innovationen daraus entwickelt und die Firma  mit Prozessverbesserungen und Kosteneinsparungen zum Vorzeigeunternehmen der Branche für Umweltschutz und Nachhaltigkeit entwickelt. So wurden in 33 Jahren 33 Neuanlagen errichtet.

Die Firma Wiegel hat Klimaschutz als den neuen größten Innovationstreiber entdeckt. Dieser ist auch das zentrale gemeinsame Interesse. Umweltminister Glauber ist Schirmherr der Initiative „Wirtschaft pro Klima“ in Bayern. Bei der Initiative handelt es sich um ein Netzwerk engagierter Unternehmen, die sich für Klimaschutz und Klimaneutralität einsetzen. Gemeinsam übernehmen sie Verantwortung für ihre Treibhausgasemissionen.

Das Werk in Feuchtwangen beeindruckt durch saubere, sichere und umweltfreundliche Produktion. Zentrales Element der Energieeffizienz ist der Verzinkungsofen. Er wurde bereits vor vielen Jahren in Kooperation mit dem Bayerischen Landesamt für Umwelt so umgerüstet, dass durch eine geschlossene Ofeneinhausung mit einer leistungsfähigen Abluftabsaugung und –filterung Rückstände nicht in die Umgebungsluft gelangen. Die Rückstände dienen wiederum als Quelle für das Recycling. Damit lassen sich die Stoffkreisläufe des Systems Feuerverzinken weitgehend schließen. Die Emissionen wurden deutlich gemindert und das entwickelte Verfahren setzt Standards für die gesamte Branche. Bemerkenswert ist neben dem umweltfreundlichen Prozess auch das Klimaschutzpotenzial, das sich aus der Langlebigkeit einer Feuerverzinkung ergibt.

Ihr Stahl in guten Händen